Computertomografie (CT)

Die Computertomografie ermöglicht die Darstellung aller Regionen des Körpers in hoher Detailtreue. In vielen Fällen kann mittels CT die genaue Diagnose gestellt und danach über das weitere therapeutische Vorgehen entschieden werden.

Die Computertomografie (CT) erzeugt mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder des menschlichen Körpers. Der Körper wird rund um seine Achse mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Dabei werden je nach Bedarf in sehr kurzer Zeit (Sekunden) grosse Körperabschnitte wie Kopf, Brust- oder Bauchraum, Becken und Extremitäten in hoher Qualität abgebildet.

Als schnelles und jederzeit verfügbares Schnittbildverfahren kann sie ein breites Spektrum diagnostischer Fragen beantworten. Je nach Fragestellungen an die Untersuchung wird zusätzlich Kontrastmittel in die Blutgefässe oder in den Magen-Darm-Trakt verabreicht.

Informationen für Zuweiser

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Unser Leistungsangebot


Hochaufgelöste Schnittbilder von

Gehirn

Gefässe

Knochen

Organe des Brustraumes, wie Herz und Lunge

Organe des Bauchraumes, wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm

Häufige Indikationen

Häufige Fragen

  • Wie sieht der CT-Untersuchungsablauf aus und wie lange dauert sie?
  • Wie sieht der CT-Untersuchungsablauf aus und wie lange dauert sie?

    Vor der Untersuchung wir ein Mitarbeitender der medizinisch-technischen Röntgenassistenz einen Fragebogen mit Ihnen durchgehen, welcher die wichtigsten für die Untersuchung relevanten Informationen für Sie wie auch für das Fachpersonal enthält. In der Umkleidekabine können Sie allfällige metallische Gegenstände (wie z.B. Schmuck) ablegen, sie würden im CT Störungen in den Bildern erzeugen. Vor der eigentlichen CT-Untersuchung, die meistens weniger als fünf Minuten auf einer bequemen Liege dauert, werden sie von der Röntgenassistenz instruiert. Während der Untersuchung kann Ihnen die betreuende Person bestimmte Anweisungen über Lautsprecher geben, wie z.B. für eine kurze Zeit den Atem anzuhalten. Sie haben zudem die Möglichkeit, über eine Gegensprechanlage mit uns zu kommunizieren.

    Von der Erstellung der Bilder spüren und hören Sie nichts. Sie fahren auf der Untersuchungsliege liegend durch das Gerät, der Tisch bewegt sich. Möglicherweise wird ein Körperbereich mehrere Male abgebildet, z.B. vor und nach intravenöser Kontrastmittelgabe.

    Bei der CT werden dreidimensionale Datensätze des entsprechenden Körperabschnittes erzeugt. Die gewonnenen Informationen werden mittels Computer verarbeitet, nachberechnet und dann als Schnittbilder dargestellt. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Röntgenuntersuchungen können die Organe so überlagerungsfrei abgebildet und damit besser beurteilt werden.

    Nach der Untersuchung analysiert der Radiologe Ihre Bilder, schreibt einen detaillierten Befund und schickt diesen anschliessend an Ihren behandelnden Arzt. Auf besonderen Wunsch können Ihnen die erstellten Bilder mitgegeben werden.

  • Wann kommt Kontrastmittel zum Einsatz?
  • Wann kommt Kontrastmittel zum Einsatz?

    Während der Computertomografie wird häufig Röntgenkontrastmittel über eine zuvor gelegte Venenleitung verabreicht. Bei Untersuchungen des Bauchraums ist es unter Umständen zusätzlich notwendig, vorher Kontrastmittel in flüssiger Form zu trinken. Bei speziellen Fragestellungen im Unterbauch ist es notwendig, auch über den Enddarm (Mastdarm) Kontrastmittel zu verabreichen. Hierbei wird ein kleiner Schlauch in den Enddarm eingeführt und so zusätzlich Kontrastmittel verabreicht.

    Die heute verwendeten Kontrastmittel sind sehr gut verträglich. Während der Kontrastmittelgabe kann ein leichtes Wärmegefühl im Körper auftreten, dies ist normal und soll für Sie kein Grund zur Beunruhigung sein. In seltenen Fällen kann es zum Auftreten von Überempfindlichkeits-Reaktionen kommen. Eine echte Allergie auf Kontrastmittel ist extrem selten. Bitte informieren Sie uns vorher, wenn bei Ihnen Überempfindlichkeitsreaktionen bekannt sind. Sollten Sie nach der Kontrastmittelgabe Hauterscheinungen oder Atemnot bemerken, sprechen Sie uns bitte direkt an. In sehr seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen selbst einige Stunden nach der Untersuchung auftreten (dann zumeist als Veränderungen der Haut). In diesem Fall wenden Sie sich bitte telefonisch direkt bei uns oder Ihrem Hausarzt. Das getrunkene Kontrastmittel bzw. das in den Enddarm gefüllte Kontrastmittel wirkt abführend und kann zu Durchfall am Tag der Untersuchung führen.

  • Wann ist eine CT notwendig und kann eine Untersuchung auch bei einer Schwangerschaft durchgeführt werden?
  • Wann ist eine CT notwendig und kann eine Untersuchung auch bei einer Schwangerschaft durchgeführt werden?

    Computertomografische Untersuchungen werden häufig zur Darstellung der inneren Organe des Brust- und Bauchraumes, Beckens, des Kopfes (v.a. Hirn und Schädelknochen), der Blutgefässe sowie der Knochen durchgeführt. Dies sowohl in Notfallsituationen (z.B. Unfall oder akute Erkrankung) als auch im Rahmen geplanter Abklärungen.

    Aufgrund der Strahlenbelastung wird während einer Schwangerschaft meist auf eine andere medizinische Bildgebungsmethode ausgewichen. In Ausnahmefällen (z.B. Notfallsituationen) und unter Abwägung der Vor- und Nachteile muss oder kann eine CT-Untersuchung aber auch während der Schwangerschaft durchgeführt werden.

  • Was ist der Unterschied zwischen CT und MRI?
  • Was ist der Unterschied zwischen CT und MRI?

    Computertomografie (CT)

    + Überlagerungsfreie Darstellung des untersuchten Bereichs

    + Hohe Geschwindigkeit, schnelle und einfache Durchführung

    + Hohe Präzision bei Bildern von Geweben, Weichteilen und Blutgefässen

    - Röntgenstrahlung, Strahlenbelastung

    - Überempfindlichkeitsreaktionen auf Kontrastmittel möglich

    Magnetresonanztomografie (MRI/MRT)

    + Keine Röntgenstrahlung

    + Hervorragend für Rückenmark, Weichteile, Knorpel, weibliche Brust

    + Bei Allergien gegen jodhaltige Kontrastmittel

    - Weniger gut geeignet für Untersuchungen der Lunge

    - Befinden sich Metallteile im Körper, ist Vorsicht geboten (z.B. Herzschrittmacher, Hirnventil). Dies sollte dem Radiologen vor der Untersuchung mitgeteilt werden.

Kontakt

Institut für Radiologie Spital Limmattal
Urdorferstrasse 100
8952 Schlieren

+41 44 733 23 41

+41 44 733 21 89

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Auf den Privat- und Halbprivatabteilungen können in Absprache mit dem Pflegepersonal individuelle Termine vereinbart werden.

Intensivpatienten können von ihren nächsten Angehörigen und Bezugspersonen, nach Absprache mit dem Pflegepersonal, auf der Intensivstation besucht werden.

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144

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145

Ärztlicher Notfalldienst Ärztefon

0800 33 66 55

Zahnärztlicher Notfalldienst Stadt Zürich

0844 400 400

Medizinisches Beratungstelefon Spital Limmattal*

0900 733 144

*kostenpflichtig

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Gültiger Versicherungsausweis
Falls kein gültiger Versicherungsausweis vorgelegt werden kann oder bei Patientinnen und Patienten aus dem Ausland ohne Versicherungsformular E911, kann ein Depot verlangt werden (die Höhe des Depots ist abhängig von den anfallenden Behandlungskosten).

Ihre medizinischen Unterlagen beziehungsweise Angaben über Medikamente, die Sie allenfalls regelmässig nehmen oder bereits eingenommen haben.