Nephrologie

Das Fachgebiet der Nephrologie befasst sich mit der Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nieren. Es wird im Spital Limmattal  von Konsiliarärzten abgedeckt.

Wir arbeiten eng mit dem Dialysezentrum Zürich West - Nephrologie in Urdorf zusammen. Gemeinsam mit unseren Konsiliarärzten werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Nierenerkrankungen – oft im Zusammenhang mit anderen Krankheiten – abgeklärt und behandelt.

Nierenbiopsien werden gemeinsam durchgeführt. Eine allfällige stationäre Behandlung findet im Spital Limmattal statt. Ist eine Dialysebehandlung notwendig, wird diese – abhängig von der Schwere der Erkrankung - entweder im Spital Limmattal oder im nahen Dialysezentrum Zürich West in Urdorf durchgeführt.

Unsere nephrologischen Konsiliarärzte beraten unsere Patientinnen und Patienten ausführlich über sämtliche Nierenersatzverfahren – Hämodialyse, Peritonealdialyse, Nierentransplantation – und arbeiten eng mit der Nephrologie des Universitätspitals Zürich zusammen.

Informationen für Zuweiser

Unter folgendem Link finden Sie alle Informationen für Zuweiser und Ärzte

Unser Behandlungsangebot


Diagnose und Therapie akuter und chronischer Nierenerkrankungen und möglicher Begleiterkrankungen

Hämodialyse

Nierentransplantation in Zusammenarbeit mit dem USZ

24-Stunden-Bereitschaftsdienst bei Notfällen

Unser Team

Häufige Fragen

  • Was bedeutet Nephrologie?
  • Was bedeutet Nephrologie?

    Aus dem altgriechischen Nephro: Niere, Logos: Lehre. Grundsätzlich befasst sich die Nephrologie mit der Prävention, Diagnostik, konservativen Therapie und Nachsorge von Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen. Die Durchführung aller extrakorporalen Blutreinigungsverfahren (Dialyse, Apherese, Immunadsorption) sowie die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit einer transplantierten Niere fallen in das Fachgebiet der Nephrologie.

  • Was ist eine Bauchfell-(Peritoneal-)Dialyse?
  • Was ist eine Bauchfell-(Peritoneal-)Dialyse?

    Die Peritonealdialyse (PD) nutzt das Bauchfell (Peritoneum), eine natürliche Membran, die den Bauchinnenraum auskleidet. Diese Membran besitzt winzige Öffnungen und dient als Filter. Abfallprodukte und Flüssigkeit können damit aus dem Körper entfernt werden.

    Ein Katheter – ein kleiner, weicher Kunststoffschlauch – wird im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffs in den Bauchraum eingesetzt. Etwa 15 Zentimeter dieses Schlauchs ragen aus dem Bauch heraus und werden unter Ihrer Kleidung getragen. An diesen Schlauch, auch Peritionealdialyse-Katheter genannt, werden die Beutel mit Dialyselösung angeschlossen.

    Die Dialyselösung fliesst über diesen PD-Katheter in die Bauchhöhle.

    Bei der PD läuft der Dialyseprozess im Bauchraum der Patientin oder des Patienten und eine natürliche Membran, das Peritoneum, dient als Filter. Das Blut fliesst durch Blutgefässe im Bauchfell an den Öffnungen vorbei und Wasser und Giftstoffe können durch diese Öffnungen leicht hindurchwandern. Während der PD dient der Bauchraum als Reservoir für die Dialyselösung.

    Die Phasen der Peritonealdialyse

    Die Bauchhöhle wird über den PD-Katheter mit 1.5 bis 3 Liter Dialyselösung gefüllt.

    Die Dialyselösung verbleibt im Bauchraum und ermöglicht damit den Dialysevorgang (Blutreinigung).

    Der Patient lässt die "benutzte" Lösung, welche nun nebst Wasser auch die Gift- beziehungsweise Abfallstoffe enthält (die normalerweise in den Urin übergegangen wären) aus dem Bauchraum abfliessen und entsorgt sie.

  • Wann erhalte ich eine Nierentransplantation?
  • Wann erhalte ich eine Nierentransplantation?

    Damit Sie in der Schweiz ein Organ von einer verstorbenen Person erhalten, muss Ihr behandelnder Arzt Sie auf der nationalen Swisstransplant-Liste angemelden und eintragen lassen. Eine andere Möglichkeit ist, die Nierenspende von Angehörigen oder nahestehenden Personen, eine sogenannte Lebendspende. Vor der Transplantation erfolgt eine ausführliche Abklärung bei den Patientinnen und Patienten, um möglichst zu verhindern, dass unter der Hemmung des Immunsystems später Probleme auftreten.

    Durch eine Nierentransplantation ist die Grunderkrankung nicht geheilt. Die gespendete Niere, das Transplantat, ist aber in der Lage, wieder alle notwendigen Funktionen zu übernehmen, sodass eine Dialyse nicht mehr notwendig ist. Um zu verhindern, dass Ihr Körper die Spenderniere abstösst, sind regelmässige ärztliche Kontrollen sowie eine tägliche Medikamenteneinnahme notwendig.

Kontakt

Sekretariat Medizin
Urdorferstrasse 100
8952 Schlieren

+41 44 733 22 46 

+41 44 733 23 60

Telefonische Erreichbarkeit
Montag - Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr

Dialysezentrum Nephrologie Zürich West
Zentrum Spitzacker
Bahnhofstrasse 104
8902 Urdorf

+41 44 734 11 77

+41 44 734 12 42

www.dzw.ch

Anfahrt

Kontakt

Spital Limmattal
Urdorferstrasse 100
CH-8952 Schlieren

+41 44 733 11 11

Besuchszeiten
Besucher sind täglich von 13.30 bis 20.00 Uhr herzlich willkommen.
Für Eltern von Kindern und Angehörige schwerkranker Patienten gelten Ausnahmeregelungen.

Auf den Privat- und Halbprivatabteilungen können in Absprache mit dem Pflegepersonal individuelle Termine vereinbart werden.

Intensivpatienten können von ihren nächsten Angehörigen und Bezugspersonen, nach Absprache mit dem Pflegepersonal, auf der Intensivstation besucht werden.

* Diese Angaben benötigen wir, um Ihre Anfrage beantworten zu können. Ihre Daten werden nur zu diesem Zweck verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.

captcha

Mit dem Absenden meiner Nachricht erkläre ich, dass ich mit der Speicherung meiner Daten einverstanden bin.

Weitere Informationen über die Möglichkeiten zur Berechtigung, Löschung und Sperrung meiner Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Notfall-Nummern

Notruf Rettungsdienst

144

Vergiftungszentrale

145

Ärztlicher Notfalldienst Ärztefon

0800 33 66 55

Zahnärztlicher Notfalldienst Stadt Zürich

0844 400 400

Medizinisches Beratungstelefon Spital Limmattal*

0900 733 144

*kostenpflichtig

Bitte melden Sie sich bei Ankunft im Notfall und nehmen Sie folgende Unterlagen mit:

Gültiger Versicherungsausweis
Falls kein gültiger Versicherungsausweis vorgelegt werden kann oder bei Patientinnen und Patienten aus dem Ausland ohne Versicherungsformular E911, kann ein Depot verlangt werden (die Höhe des Depots ist abhängig von den anfallenden Behandlungskosten).

Ihre medizinischen Unterlagen beziehungsweise Angaben über Medikamente, die Sie allenfalls regelmässig nehmen oder bereits eingenommen haben.