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Beim oder nach dem Eintritt ins Pflegezentrum sind viele Bewohnende und deren Angehörige mit vergleichbaren psychosozialen Belastungen und Problemen konfrontiert: Fehlende Akzeptanz der Platzierung, die Umstellung auf eine völlig neue Lebenssituation, die definitive Auflösung des Haushalts, Schuldgefühle und unbereinigte Beziehungen zu Angehörigen, finanzielle Sorgen sowie vormundschafts-, sozialversicherungs- und erbrechtliche Fragestellungen.

All diese Probleme bedürfen eines auf das Individuum und seine Lebensgeschichte angepassten Vorgehens. Die Sozialarbeiterin/der Sozialarbeiter strebt Lösungen an, die unter behutsamem und geduldigem Einbezug der Betroffenen realisiert werden können. Durch die gewährleistete Kontinuität der Betreuung entsteht Vertrauen, das die schrittweise Entlastung von Sorgen ermöglicht. Auf diese Weise kann die psychosoziale Betreuung – in Ergänzung zur ärztlichen und pflegerischen – zur Lebensqualität unserer Bewohnenden beitragen.

Ein zusätzliches Angebot ist die Gesprächsgruppe für Angehörige. Ziel ist es, Menschen mit ähnlichen Erfahrungen und Problemen zusammenzuführen. Sie ermöglicht Kontakt, Aussprache, Information und Solidarität.