Jahresrechnung 2017: Budgetzielsetzung deutlich übertroffen

26.04.2018

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Starkes Jahresergebnis 2017 des Spitalverbands Limmattal

Die Jahresrechnung 2017 zeigt für den Spitalverband Limmattal mit allen Teilbereichen und trotz des herausfordernden Neubau-Grossprojekts ein sehr erfreuliches Bild. So wurde die Budgetzielsetzung beim Betriebsertrag wie auch beim Gewinn deutlich übertroffen. Der auch gegenüber dem Vorjahr um 2.6% höhere Umsatz von MCHF 188 zeigt sich ebenfalls in den gestiegenen Fallzahlen im stationären Bereich sowie in einem höheren durchschnittlichen Fallgewicht (CMI). Der Spitalverband Limmattal erzielte ein EBITDA von MCHF 18.4, das rund 11% über Budget liegt, dies bei steigenden Anforderungen und Kostendruck im Gesundheits­wesen. Auch die Profitabilität erreicht mit einer EBITDA-Marge im Akutspital von rund 10% weiterhin einen guten Wert.

Die Erfolgsrechnung des Spitalverbands zeigt ein deutlich über der Budgetzielsetzung liegendes Bild. Die gegenüber dem Vorjahr 2016 erwarteten kostensteigernden Einflüsse aufgrund des erforderlichen höheren Ressourceneinsatzes ein Jahr vor dem Umzug in den Spitalneubau sind weniger deutlich eingetreten oder konnten durch einen höheren Ertragszuwachs teilweise kompensiert werden.

Gesunde Finanzkennzahlen
Die Bilanz des Spitalverbands weist trotz den für den Neubau benötigten zwei Anleihen und einem Kreditvolumen von MCHF 250 eine solide Struktur aus. Die flüssigen Mittel zur Fertigstellung des Spitalneubaus und zur Sicherstellung des operativen Tagesgeschäfts betragen rund MCHF 62.5. Die Eigenkapitalquote wurde 2017 weiter gesteigert und liegt bei 19.4%. Die in der Geldflussrechnung ersichtlichen selbsterarbeiteten Mittel (OCF) belaufen sich 2017 auf rund MCHF 17.5 und sind damit über dem Vorjahr sowie auch über der Budgetzielsetzung. Aufgrund der hohen Investitionstätigkeit (MCHF 74.8) nahmen die flüssigen Mittel 2017 um rund MCHF 58 ab und sind MCHF 3 besser als der budgetierte Liquiditätsbestand Ende 2017.

„Ehrgeizige Ziele in einem anspruchsvollen Umfeld erreicht“, bestätigt Thomas Brack, Spitaldirektor, Spital Limmattal. Dieses Ergebnis 2017 gilt neben dem Akutspital auch wiederholt für das Pflege­zentrum und den Rettungsdienst. Stationär verzeichnete das Spital Limmattal 11‘433 Fälle, ambulant 66‘031 Behandlungen. Die Zahlen bei den Zusatzversicherten legten sogar leicht zu. „Das ist ein untrügliches Signal, dass medizinische Kompetenz und Pflege bei uns stimmen“, betont Thomas Brack. Zudem sind die Auslastung im Pflegezentrum und die Anzahl Einsätze des Rettungsdienstes weiter gestiegen.

Gute Ausgangslage für Zukunft
Trotz eines herausfordernden Marktumfelds (Regulierungsdruck) und den tariflichen Anpassungen (Tarmed, ambulant vor stationär) blickt der Spitalverband Limmattal optimistisch in die Zukunft. Im Oktober 2018 erfolgt der Umzug in den Neubau. Nach dem Rückbau des alten Spitals wird das LimmiViva-Projekt unter vollständiger Einhaltung der Kosten-, Termin- und Qualitätsvorgaben abgeschlossen. Der Spitalverband befindet sich mittelfristig auf Budget- und Businessplankurs. Wegen seinem zukunftsgerichteten Gesamtangebot an erweiterten medizinischen Grundversorger­leistungen sowie auch dank seiner im Vergleich mit anderen Spitälern tiefen Fallkosten hat das Spital Limmattal bereits heute eine sehr gute Marktposition.

Den gesamten Geschäftsbericht 2017 finden Sie online unter:
spital-limmattal.ch/gb17
 

Medienmitteilung (PDF, 139,3 KB)

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