Gynäkologische Kontrollen bei Blutungsstörungen
Als Menstruationszyklus bezeichnet man die Zeit zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem letzten Tag vor der nächsten Blutung (durchschnittlich 28 Tage).
In einem Menstruationszyklus (1. Tag der letzen Periode = 1. Zyklustag) reift in der Regel monatlich eine befruchtungsfähige Eizelle heran. Dieser Zyklus wird durch komplizierte Regulationsvorgänge zwischen Eierstock und bestimmten Hirnarealen geregelt.
Menstruationszyklus
Störungen dieses Zyklus können durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden, z.B. Erkrankung von Gebärmutter oder Eierstöcken, Infektionen, hormonelle Störungen, psychische Faktoren, niedriges Körpergewicht, etc.
Blutungsstörungen können sich folgendermassen äussern:
- ausbleibende Blutung
- zu häufige Regelblutung (Blutungsintervall weniger als 24 Tage)
- zu seltene Regelblutung (Blutungsintervall mehr als 34 Tage)
- zu starke Blutung
- zu lange Blutung (länger als 10 Tage)
- Zwischenblutungen
- Blutungen nach der Menopause
Bei anhaltenden Blutungsstörungen oder wiederkehrenden Blutungsproblemen ist eine gynäkologische Kontrolle zur Abklärung angezeigt.